Die Frauenfußballweltmeisterschaft 2015 – ein Überblick aus deutscher Perspektive

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 von Nick Kachulis, Paige Newhouse, Thamina Stoll und Marquese Robinson

Fußball und Deutschland, das gehört einfach zusammen, da sind wir uns alle einig. Nachdem sich die deutsche Nationalmannschaft im vergangenen Jahr wieder an die Weltspitze gedribbelt hat, müssen die Frauen 2015 nachlegen. Von der amtierenden Nummer 1 im Frauenfußball wird schließlich nicht weniger erwartet als von ihren männlichen Kollegen. Doch wer steckt eigentlich hinter diesem Team? Manuel Neuer, Philipp Lahm und Thomas Müller kennt jeder. Aber wie sieht es mit Saskia Bastusiak, Melanie Behringer oder Anja Mittag aus? Wie gehen die Spielerinnen mit Homophobie und Sexismus um? Welche Rolle spielen Schiedsrichterinnen und Trainerinnen? Wie steht es mit der Medien-Berichterstattung von der Frauenfußballweltmeisterschaft? Welchen Stellenwert haben Nationalstolz und Fankultur in Deutschland? Neben all diesen Fragen haben wir uns unter anderem auch mit Büchern, Filmen und Blogs beschäftigt, die Deutschlands Fußballkultur etwas genauer unter die Lupe nehmen. Außerdem haben wir ein deutsch-englisches Fußballvokabular angelegt, sozusagen ein kleines “Extra-Schmankerl” für unsere Kommilitoninnen und Kommilitonen. Abschließend folgt ein Vergleich zur Weltmeisterschaft 2014.

 

Quelle Beitragsbild: Heinrich-Böll-Stiftung, Nicola Egelhof, Creative Commons

2 thoughts on “Die Frauenfußballweltmeisterschaft 2015 – ein Überblick aus deutscher Perspektive

  1. Pingback: Fußball und Nationalidentität in Deutschland | Soccer Politics / The Politics of Football

  2. Thomas

    Leider ist der Frauenfußball in Deutschland nicht sehr populär. Eine Übertragung im Fernsehen erfolgt im alltäglichen Ligabetrieb kaum. Die Zuschauerzahlen sind im unteren Bereich (http://www.weltfussball.de/zuschauer/frauen-bundesliga-2014-2015/1/) . Schade ist auch, dass das Pokalfinale nicht mehr gemeinsam mit dem Final der Männer gezeigt wird (http://www.weltfussball.de/news/_n1528982_/pokalfinale-der-frauen-soll-in-koeln-bleiben/), was eindeutig belegt, dass Frauenfußball nur während der Weltmeisterschaft oder Olympiade ein breites Interesse hat. Schade, da der Frauenfußball technisch gut ist und es Spaß macht, ihn anzuschauen.

    Auch ein “Tatort” mit dem Thema Frauenfußball hat nicht am Öffentlichkeitsinteresse geändert (http://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Im_Abseits).

    Seit der Weltmeisterschaft im Jahr 2006 ist zudem festzustellen, dass der Männerfußball im deutschen Fernsehen auch andere Sportarten, wie z. B. Handball und Eishockey komplett verdrängt hat (kaum noch Liveübertragungen).

    Leider sind die Übertragungszeiten in Deutschland (http://www.weltfussball.de/wettbewerb/frauen-wm/) auch nicht geeignet mit der Frauenweltmeisterschaft in Kanada ein breites Interesse zu erzeugen.

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